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Das Genie steckt in jedem

[1] „Die göttliche llias“, Veröffentlichung von Tei­len erstmals im Jahre 1946, deutsche Übersetzung der vorhandenen Fragmente in Vorbereitung.
Zu Anfang dieses Vortrags lese ich Ihnen mei­nen Text aus The Divine lliad [1].
The Divine lliad ist eine Lichtbotschaft. Sie wird der Welt durch mich gegeben, damit die ge­samte Menschheit auf ihrem Weg aus dem Dschungel zum Berggipfel einen Schritt höher gelangen kann.
Ich wünsche mir, dass sich diese Worte un­aus­löschlich in Ihrem Bewusstsein festsetzen, denn sie sind sehr bedeutsam. The Divine lliad kann derzeit nicht vollständig veröffentlicht werden, sondern nur soweit, wie der Mensch den Inhalt durch ein neues Verstehen zu fassen vermag.
Die Botschaft muss in den nächsten Jahren über die ganze Welt verbreitet werden, um dem Gespenst der Angst, das zur Zeit im Lande umhergeistert, etwas entgegenzusetzen und um die alte Ordnung der Dinge aufzuheben.
Diese hat uns das Leid verursacht, durch das wir gehen mussten – von uns selbst gesät und dann mit Blut und Tränen geerntet. Ich zitiere also:
„Mich kennen heißt Ich sein.
Wenn der Mensch das licht kennt, das alle Dinge an Mich bindet, dann ist er eins mit Mir.
Schaue in Mir das Eine, untrennbar.
In Meinem Universum gibt es nicht zwei Dinge. Es gibt nur das Eine.
Alles, was ist, gehört zu allem anderen, das ist. Nichts ist aus sich allein. Alle Dinge sind unauf­löslich miteinander verbunden.
Dies ist eine Welt des Scheins, eine vorgestellte Denkwelt, eine Tatwelt des Wünschens. Was das Bewusstsein ersehnt, wird nach dem Bilde dieses Wünschens in Erscheinung treten.
Wünsche dir, was du willst und siehe, es stehet vor dir. Durch die Äonen hindurch war es ohne dein Wissen dein, auch wenn du soeben erst darum gebeten hast.
Sitze nicht einfach und bitte, ohne zu handeln, denn dein Wunsch wird ohne die Hilfe deiner starken Arme nicht den Weg zu dir finden.
Siehe, Ich Bin in allen Dingen und gebe ihnen eine Mitte; und Ich Bin außerhalb aller Dinge und lenke sie, aber Ich Bin nicht die Dinge, die Ich in sich zentriere und im sie umgebenden Raum lenke.
Ich Bin das Zentrum Meines Ich-Universums. Wo immer Ich Bin, dort ist die Mitte aller Dinge, und Ich Bin überall.“
Aus: The Divine lliad.

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